Loading icon
aq_block_1

NACHHALTIGER KONSUM & VERBRAUCHERBILDUNG

Nachhaltiger Konsum und Verbraucherbildung

Die Ergebnisse des SPIN-Projekts fließen in ein Schulungsprogramm für Jugendliche ein, um durch Verbraucherbildung einen Beitrag zur Förderung des nachhaltigen Konsums zu leisten.

Brandenburger Schulen sind eingeladen, sich für die Anwendung von Unterrichtsmaterialien für 2 Doppelstunden im WAT-Unterricht der
Klassen 9 und 10 im Herbst 2017 anzumelden. Die Materialien werden
entsprechend des neuen Rahmenlehrplans mit unseren Praxispartnern
entwickelt und evaluiert.

Informationen finden Sie zum Download auf unserem Faltblatt bzw. Poster.

Warum Verbraucherbildung?

Kinder und Jugendliche entwickeln schon sehr frühzeitig persönliche Konsumpräferenzen und -gewohnheiten. Deshalb ist es sehr wichtig, von Seiten der Schule hier rechtzeitig einzugreifen, um den Jugendlichen die Bedeutung nachhaltiger Konsumstile nahezubringen. Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Zukunft brauchen sie ein Bewusstsein für den nachhaltigen Konsum, aber auch die entsprechenden Kompetenzen, um im Alltag nachhaltig zu handeln.

aq_block_7





Themen der Verbraucherbildung an Schulen

Auch deshalb erklärte die Kultusministerkonferenz 2013 den Nachhaltigen Konsum neben Finanzen, Marktgeschehen und Verbraucherrecht, Medien und Information sowie Ernährung und Gesundheit als einen der vier Kernbereiche der Verbraucherbildung in Schulen.

Wer wird unterrichtet?

Die Unterrichtseinheit wird als Pilotprojekt für den Wirtschaft-Arbeit-Technik-Unterricht (WAT) an Brandenburger Schulen entwickelt, erprobt und evaluiert. Sie soll Jugendliche der Sekundarstufe I im Alter zwischen 14 und 18 Jahren ansprechen.

Was wird unterrichtet?

Die Jugendlichen sollen lernen, das eigene Einkaufsverhalten zu reflektieren und selbstbestimmt nachhaltige Konsumentscheidungen zu treffen. Dazu benötigen sie entsprechende Konsumkompetenzen (z. B. Produktbewertung, Umgang mit Geld) und ein geschärftes Bewusstsein für den nachhaltigen Konsum. Diese werden unter Berücksichtigung der ökologischen, sozialen und ökonomischen Dimensionen des nachhaltigen Konsums vermittelt.

Wie wird unterrichtet?

Geplant ist die Erstellung von zwei 45minütigen Schulungseinheiten im Blended Learning-Stil. Blended Learning ist eine Form des integrierten Lernens, bei der klassische Methoden des Präsenz-Unterrichts multimedial ergänzt werden. Das weite Themenfeld des nachhaltigen Konsums wird so aufbereitet, dass die Jugendlichen es inhaltlich aufnehmen und reflektieren können. Über Vorstudien stellen wir sicher, dass sie in ihrer Lebenswirklichkeit „abgeholt“ werden.

Wie wird die Unterrichtseinheit entwickelt?

Zur inhaltlichen und didaktischen Entwicklung sowie organisatorischen Umsetzung kooperieren die Forschungspartner der Universität Potsdam und Technischen Universität Braunschweig mit verschiedenen Praxispartnern. Darunter befindet sich auch das Ministerium der Justiz, für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MdJEV).