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NACHHALTIGER KONSUM – BEWUSSTSEIN UND KOMMUNIKATIONSSTRATEGIEN UNTERSUCHEN

Das Forschungsprojekt

Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen in der Green Economy lässt sich nicht allein durch effiziente Produktionsverfahren und neue ressourceneffiziente Technologien erreichen. Verbraucherinnen und Verbraucher sind wichtige Akteure, die durch ihr Verhalten zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen können. Aufgabe der Forschung zur Förderung eines nachhaltigen Konsums ist es, Wege zu einer gesamtgesellschaftlichen Verhaltensänderung in Richtung eines nachhaltigen Lebensstils aufzuzeigen.

Ziel dieser BMBF-geförderten Forschungskooperation ist es daher, das Verbraucherverhalten noch besser zu verstehen, um Konsumentinnen und Konsumenten gezielter über nachhaltige Produkte und Dienstleistungen informieren und zu einem nachhaltigen Konsum anregen zu können.
Eine wichtige Rolle spielen dabei einerseits das Bewusstsein für nachhaltigen Konsum (Consciousness for Sustainable Consumption, CSC) als auch andererseits die Entwicklung von Strategien für die Verbraucherkommunikation und -schulung.

Nachhaltiger Konsum und Bewusstsein

Nachhaltiger Konsum bedeutet, dass Güter und Dienstleistung auf eine Art und Weise verbraucht werden, bei der die Bedürfnisse der heutigen Generation befriedigt werden, ohne die Lebenschancen zukünftiger Generationen zu gefährden. Die Konsummuster in unserer Gesellschaft sind dann zukunftsfähig, wenn sie ökologisch, sozial und wirtschaftlich tragfähig sind. Nachhaltige Lebensstile umfassen hierbei sowohl den Kauf der „richtigen“ Produkte als auch den bewussten Nicht-Konsum.
Um das Bewusstsein für nachhaltigen Konsum (Consciousness for Sustainable Consumption, CSC) in einem ganzheitlichen Ansatz messen zu können, wurde ein mehrdimensionales Messkonzept entwickelt, das diese drei Dimensionen umfasst: ökologisch – sozial – ökonomisch.

Ökologisch

Ökologisch nachhaltig ist eine Lebensweise, die die natürlichen Lebensgrundlagen nur in dem Maße beansprucht, wie diese sich regenerieren. Die ökologischen Kriterien betreffen alle Phasen entlang der Wertschöpfungskette, von der Rohstoffgewinnung über die Produktion, die Vermarktung, die Nutzung bis hin zur Entsorgung.

Sozial

Soziale Kriterien beziehen sich insbesondere auf die Arbeitsbedingungen im Herstellungsprozess. Die internationale Arbeitsorganisation (International Labour Organisation, ILO) verfolgt vier Grundprinzipien: Vereinigungsfreiheit, Diskriminierungsverbot, Beseitigung der Kinder- und Zwangsarbeit.

Ökonomisch

Ökonomisch nachhaltige Lebensstile zeichnen sich durch die Schonung der Ressourcen aus, die durch bewussten Nicht-Konsum, finanzielle Nachhaltigkeit und kollaborative Konsumformen erreicht werden.
• Kriterien des Konsumverzichts: genügsamer Konsum und freiwilliger Verzicht
• Kriterien der finanziellen Nachhaltigkeit: dauerhaft stabile finanzielle Situation, keine Überschuldung
• Kriterien des kollaborativen Konsums: Teilen, Tauschen, Mieten und Mitnutzen als Alternativen zum Kaufen und Besitzen

Weitere Informationen zu den CSC-Dimensionen und Items der CSC-Skala finden Sie hier sowie in unseren Publikationen.

Kontaktieren Sie uns

Sollten Sie Fragen zu den verschiedenen Themen unseres Forschungsprojekts haben, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Ansprechpartner

Allgemeine Projektfragen:
info[at]csc-lifestyles.de

Point-of-Sale-Gestaltung im stationären Handel:
buerke[at]csc-lifestyles.de

Zusammenspiel verschiedener Medien und Kommunikationskanäle:
karampournioti[at]csc-lifestyles.de
seegebarth[at]csc-lifestyles.de
sohn[at]csc-lifestyles.de

Ökonomisch nachhaltiger Konsum:
peyer[at]csc-lifestyles.de
ziesemer[at]csc-lifestyles.de
klemm[at]csc-lifestyles.de